Am 11.2.89 wurde in einer eintägigen Aktion unter Mithilfe von Vereinsmitgliedern und Sympathisanten des NVD das in der Rhihalde geschlagene Holz zu ca. 10 Ster Brennholz verarbeitet.

Am 1.2.89 wurde das Fledermausinventar Dachsen ins Leben gerufen. Für die Projektleitung konnte der Zoologe Dr. Ingo Rieger ge­wonnen werden. Zur Seite standen ihm die Vorstandsmitglieder und der Regionalexperte des SSF (Stiftung zum Schutz der Fleder­mäuse der Schweiz) Andreas Müller, Uhwiesen. Ziel des Projektes, das zur Zeit noch andauert (s. Jahresprogramm 90) ist es, den Schutz der Fledermäuse Dachsens sicherzustellen durch Erfassung der Quartiere, Zählungen, Information der Bevölkerung über Lebensart dieser Tiere, Gefährdungen und mögliche Schutzmassnahmen.

Zu diesem Zweck wurde im Dachgeschoss des VOLG in Dachsen eine Ausstellung durchgeführt, wo erstmals das gesamte verfügbare Material der Schweiz eingesehen werden konnte. Darunter auch Videofilme, Bücher, Merkblätter. Auf reges Interesse bei den Besuchern stiess die Vorführung der Fledermaus Florian, die sich bei Ingo Rieger in Pflege befand. Die Ausstellung war jeweils Samstag/Sonntag an folgenden Daten geöffnet: 29./30.4.89, 6./7.5.89 und 13./14.5.89 und verzeichnete gegen 300 Besucher.

Für die Kinder wurde ein Fledermausquiz durchgeführt, bei dem es Poster, Bücher und als Hauptpreis eine Fledermausexkurision im Weidling zu gewinnen gab.

Drei weitere öffentliche Exkursionen mit Bat-Detectors stiessen ebenfalls auf rege Beteiligung bei der Bevölkerung.

Im Verlaufe der systematischen Suche wurden diverse Fledermaus­flugstrassen gefunden wo teilweise bis zu 250 Tiere in 30 Min. gezählt wurden. So am Mühlibach, Rötibach, Oberholz b. Spahn.

Am 5. Nov. 89 fand eine weitere Entbuschungsaktion an der Rhi­halde statt.

Am 11.9.89 fand eine Koordinationssitzung der Natur- und Vogel­schutzvereine des Bezirks Andelfingen statt, mit dem Ziel der vertieften Zusammenarbeit. 

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