Die Buntbrache im Mettli wurde 1999 angesät und stellt in unserer intensiv genutzten Agrarlandschaft weiterhin ein einzigartiges Refugium für  viele Pflanzenarten dar, welche früher auf unseren Feldern weit verbreitet waren. Mit der Perfektionierung der Samenreinigung und dem Einsatz vieler verschiedener chemischer „Hilfsstoffe“  wurden diese Kräuter inzwischen beinahe ausgerottet. Das ganze Jahr erfreut die Buntbrache das Auge der Wanderer, während des Sommers mit einer grossen Blütenpracht und im Winter mit den Formen zahlreicher Fruchtstände, deren Samen vielen Vögeln als Nahrung dienen.

Die Hecke beim Riethof entwickelt sich weiter und kann nun auch von der Rheinauerstrasse gut wahrgenommen werden. Auch sie ist sozusagen eine „Fluchtburg“ und ein Refugium für zahlreiche Vögel und Kleinsäuger. Mit dem Ausbau der A4 sind verschiedene Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen geplant, so auch die Renaturierung des Rötibaches mit einem Kleintierdurchlass unter der A4 hindurch. Diese Massnahme wird den Bachlebensraum entscheidend aufwerten und zur Vernetzung verschiedener Lebensräume beitragen.

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