Die Pflegemassnahmen in der Risi waren für den Verein Dank den Projektwochen der Primarschule Dachsen eine Erleichterung. Insbesondere erübrigte sich eine öffentliche Aufräumaktion, welche üblicherweise im Frühling stattfindet. Nahher noch ausgeführt wurden das Mähen einiger Flächen in den Hanglagen, sowie das Entfernen einiger stärkerer Buchenstauden an der Bahnböschung die durch Laubfall die Entwicklung einer Krautschicht beeinträchtigen.

An der Rheinhalde hat Grünwerk AG die Flächen gemäht, Der Aufwand wird immer grösser, da die Flächen in den letzten Jahren vergrössert wurden. Die Flächen entwickeln sich aber erfreulich; die neuen Flächen werden mit Pflanzensamen aus der krautreichen Nachbarschaft „infiziert“ und besiedelt.  Unterhalb der Werkstatt von Ferdi Hafner wurde eine zusätzliche Fläche sauber gejätet, und es wurden 50 zusätzliche Küchenschellen durch Regula Langenauer gepflanzt. Regula Langenauer von der Firma TOPOS hat ein Mandat der Fachstelle für Naturschutz zur Förderung seltener und gefährdeter Pflanzen im Kt. Zürich. Zur Verwendung gelangen ausschliesslich autochthone Pflanzen. D.h. die Samen dazu stammen aus der unmittelbaren Umgebung.

Im Goldenberg wurde die Hecke entlang der Wege zurückgeschnitten. Die zwei grossen Haselnuss links und rechts des Eingangstores wurden auf den Stock gesetzt. Das angefallene Schnittgut wurde vor Ort gehäckselt. Der Gemeindearbeiter Markus Greutmann zeigt sich gegenüber unseren Anliegen allgemein und konkret auch beim Häckseln grösserer Mengen sehr kooperativ. Alle Flächen sind gemäht und das Mähgut ist abgeführt.

Auch die Parzelle Peter ist gemäht und gesäubert. Hier besteht die Notwendigkeit für ein Gestaltungskonzept, denn das Grundstück weist Potential für Aufwertungsmassnahmen auf. Insbesondere existieren Flächen, die schwer zu bewirtschaften sind (Abraum, lockere Schüttungen, Steinplatten mit Höhenversatz, etc.)

Dieses Projekt wurde von der Primarschule Dachsen initiiert und hat insofern nur mit dem NVDU zu tun, als der „Arbeitsort“ das Schutzgebiet „Risi“ war. Federführend war der „Verein Grünwerk“. Dieser setzt sich in Kamerun für bessere Lebensbedingungen durch eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen ein, trägt mit Zivildienstleistenden zur Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt in der Schweiz bei und erforscht mit Kindern und Jugendlichen im mobilen Klassenzimmer „MoZi“ die Natur im Kanton Zürich

Eine wichtige Bedingung für die Durchführung der Projektwochen war die Bereitstellung von genügend Einsatzmöglichkeiten für die Schüler. Vorab musste demnach entbuscht und gemäht werden. Diese Arbeiten erfolgten durch René Bertiller, Thomas Isliker, Peter Schneider und mich. Zwecks weiterer Auflichtung wurden zusätzlich noch einige grössere Föhren durch den Forstdienst entfernt. In den ersten Tagen der Projektwochen waren René Bertiller und ich dabei zwecks Instruktion und weiterer Entbuschung.

Die zwei Projektwochen sind meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Die zwei Leiterinnen vom Verein Grünwerk wirkten fachlich wie auch didaktisch kompetent. Sie bestritten den theoretischen Teil. Als Unterrichtsraum diente das „MoZi“, Ein umgebauter Mannschaftswagen. Aber auch die drei Zivildienstleistenden waren ausgesprochen motiviert und hatten die Schüler (meistens) fest am Zügel. Auch die Schüler waren in der Regel motiviert und haben sehr viel geleistet. Ein grosser Teil der Arbeit blieb aber an den Zivis hängen.

-      Zusammenrechen und Deponieren des Mähgutes

-      Zusammentragen von Busch- und Astwerk

-      Transport und Deponie auf den Hackholzhaufen

-      Fällen von markierten Jungföhren (besonders Beliebte Arbeit)

-      Ausstocken von Brombeeren auf der neuen Fläche

-      Ausstocken der Ausschläge von Liguster, Ahorn, Esche



 


Der Vorstand des Naturschutzvereins sucht Personen, die uns bei folgenden Aktivitäten unterstützen:

  • Mitarbeit im Vorstand als Beisitzer (ca. 5-6 Sitzungen / Jahr)
  • Leiten eines ornithologischen Grundkurses (zusammen mit Dieter Baach)
  • 25 Nistkästen reinigen im Herbst (Aufwand: 3h / Jahr)
  • Projekt "Höhlenbäume kartieren" in Zusammenarbeit mit dem Förster und einer Schulklasse

Bitte melde dich bei Dieter Baach, 0794846652, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Im Aktivitätsfeld „Unterhalt von Schutzgebieten“ hat eine Professionalisierung stattgefunden. Viele Arbeiten werden heute rationell mit  Maschinen von wenigen Personen durchgeführt. Die Arbeiten insbesondere in den Steilhängen sind harte Knochenarbeit. Auch aus Sicherheitsgründen können solche Einsätze nicht als Publikumsveranstaltungen durchgeführt werden. Für ein breiteres Publikum verbleiben jeweils Aufräumaktionen nach Beendigung der Entbuschungs- und Mäharbeiten. Diese Arbeiten werden meist von Familien mit Kindern bestritten. Selbstverständlich gehört auch immer ein Grillfeuer dazu, alles in allem jeweils ein vergnüglicher Anlass!

 

 

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Zur Zeit fliegen hunderte von Kranichen über Schaffhausen und Dachsen. In der Nacht um 2.30 hat mich ihr Rufen geweckt ! Gestern habe ich 30 gesehen und in SH wurden ca. 200 und heute Morgen schon wieder 150 gesehen. 

entdeckt von Roger Brunschwiler

Hier kannst du die Kraniche rufen hören: 
 


Nov. 2013 - August 2014

Wir suchen schöne Naturaufnahmen (Fotos, Videos), die auf dem Gemeindegebiet von Dachsen aufgenommen wurden. Das können Pflanzen, Tiere oder Landschaften sein, aber keine Haustiere!
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Die „Dorfete“ vom 21. September 2013 war wiederum ein grosser Erfolg. Wir waren der einzige Aussenstand, an sonst wurde also nichts geboten. Umso mehr gewann unsere Aktivität, die Montage von Bausätzen zu Bienenhotels an Bedeutung. Insbesondere Eltern mit Kindern gehörten zu unserer „Kundschaft“ und die Kinder waren mit Begeisterung an der Arbeit. Dieses Angebot wurde den ganzen Samstag rege benutzt und am Ende des Tages hatten wir 47 der 50 Bausätze zusammengebaut und zum Selbstkostenpreis abgegeben. Der Gemeindeverein hat unseren Auftritt gelobt und uns als Anerkennung 150 Franken in bar ausgehändigt.

 

 

 

Der Rebberg oberhalb Dachsen liegt in einer der trockenwärmsten Gegend des Kantons Zürich. Vögel wie Wiedehopf, Wendehals, Neuntöter und Gartenrotschwanz konnten schon auf dem Durchzug beobachtet werden. Der NVDU hat hier eine lange Trockenmauer gebaut. 

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