Liebe Mitglieder des Naturschutzvereins

Mein erstes Amtsjahr als Präsident neigt sich dem Ende zu. Es ist Zeit, zurückzublicken. Es war ein intensives, interessantes Jahr mit sehr vielen Aktivitäten und sehr vielen positiven Erlebnissen und nur ganz wenigen Frustaugenblicken. Die verschiedenen Naturgarten-Erlebnisse waren gut besucht und brachten uns auch viele Neumitglieder. Unter den Aktivmitgliedern gab es neue Gesichter, die sich für den Verein engagieren wie z.B. Daniela Felber, die sich bereit erklärt hatte, nicht nur einen Teil Nistkästen zu reinigen; unterstützt von André Moser, sondern die auch neu im Vorstand mitarbeiten wird.

Unser Vorstand war auch dieses Jahr wieder sehr aktiv und organisierte viele Anlässe und auch viele Pflegeeinsätze in den Schutz- und Pflegegebieten, die wir unterhalten.

Ich bedanke mich bei allen, die sich auch dieses Jahr wieder für den Verein eingesetzt haben.

Dieter Baach

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Nov. 2013 - August 2014

Fotowettbewerb "Natur im Siedlungsraum"

Beim diesjährigen Fotowettbewerb haben leider nur zwei Familien mitgemacht, weshalb wir auf eine Platzierung verzichtet haben. Gerne zeigen wir euch aber die schönen Bilder, die gemacht wurden:

zu den Fotos

 

 

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21. Februar: GV mit "Suonen-Vortrag"

Die 12 Anwesenden genossen die letzte GV vom Präsidenten Ruedi Schneider, der sein Amt an Dieter Baach weitergab. Im Anschluss an die GV folgte dann der gut besuchte Vortrag über die Suonen im Wallis von Maurus Schmid, Buchautor und ehem. Bergführer aus Ausserberg VS.


Weitere Infos: Vortrag "An heiligen Wassern"
Weitere Infos: Abschied des Präsidenten

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29.März: Naturgarten-Erlebnis Amphibien

Dieter Baach entführte die 15 Anwesenden in die Welt der Amphibien. Er zeigte verschiedene Kaulquappen, aber auch Frösche und Kröten im Terrarium und Aquarium und erzählte viel über deren Leben. Ein Videofilm konnte die versteckten Verhaltensweisen zeigen, die im Garten nicht ersichtlich sind. zum Zmittag gabs dann Würste vom Grill und Kuchen und zum Abschluss einen Wettbewerb.

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5. April: Kurs "Umwandlung einer Rasenfläche in eine Blumenwiese"

Statt leblosem, langweiligem Einheitsrasen kann in Ihrem Garten bald eine bunte Wiese blühen - von Schmetterlingen umschwärmt und begleitet vom Brummen der Käfer. Haben Sie den Mut, sich vom gewohnten Anblick einer gleichmässig, grünen Fläche zu verabschieden. Einem Quadratmeter einer blütenreichen Wiese mit bis zu 60 Pflanzenarten steht eine traurige Artenarmut von höchsten einem Dutzend Gräsern auf einem Quadratmeter Einheitsrasen gegenüber.

Im Garten von Anita und Peter Mayer zeigte Roger Brunschwiler einer kleinen Gruppe interessierter Naturfreunde, wie man richtig eine Blumenwiese ansät. Der Naturschutzverein spendierte dann den Anwesenden (Fam. Mayer, Marcel Müller, Silvana Flückiger, Hermann Peter, Dieter Baach das gewünschte Saatgut und eine genaue Anleitung. Wir sind gespannt, wie die geplanten Wiesen in zwei Jahren blühen!

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24. Mai: Morgenexkursion "Vögel im Siedlungsraum"

Mit 7 Personen hielt sich der Andrang der Interessierten in Grenzen. Für die Beteiligten aber lohnte sich das frühe Aufstehen und der 3stündige Spaziergang durch die vielfältige Vogelwelt unserer Umgebung. Als Belohnung gabs dann bei Dieter ein reichhaltiges Frühstück.

 

 

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6. Juni: Mauerseglerkästen

Roger Brunschwiler entdeckte im Mai, dass der Mauerseglerkasten bei Werner und Monica Müller im Hindergarten besetzt wurde. Müllers waren bereit, weitere Kästen aufzuhängen. Roger organisierte beim Turdus Schaffhausen 4 weitere Kästen, bemalte diese und am 6. Juni konnten wir diese in einer waghalsigen und aufwändigen Aktion montieren. Roger wagte sich dabei, natürlich abgesichert,  in schwindelerregene Höhen. Jetzt hoffen wir, dass nächstes Jahr mehr Mauersegler in Dachsen bleiben, um ihre Jungen aufzuziehen, bis sie dann Anfang August schon wieder ihre lange Reise nach Südafrika antreten. 

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14. Juni: Naturgarten-Erlebnis (Wildbienen)

Am Samstagmorgen, 14.6.14 trafen sich doch 13 interessierte Personen im Naturgarten von Dieter, um Interessantes über die Wildbienen zu erfahren. Dr. Sabine Oertli zeigte mit Fotos die Unterschiede zwischen Wildbienen und anderen Insekten auf und erzählte viel über die Lebensweise der Wildbienen. Ein halbstündiger Videofilm über die Hummel rundete den Morgen ab. Nun gabs für alle Servelats oder Bratwürste und einen feinen Dessert. Danach konnte, wer wollte, ein kleines Wildbienehotel zusammenbauen. 10 neue Behausungen wurden so erstellt.

 

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29. Juni: Goldruteneinsatz
Die Kanadische Goldrute wird als invasiver (= problematischer) Neophyt eingeordnet, da die wuchskräftige Zierpflanze durch die Verwilderung eine grosse
ökologische Auswirkung hat. Sie breitet sich auf Brachflächen, etwa entlang von Bahnstrecken, und in Naturschutzgebieten stark aus. In Europa hat die Kanadische Goldrute keine natürlichen Feinde. Sie verdrängt somit die einheimischen Pflanzen und gefährdet damit jene Tierarten, die diese einheimischen Pflanzen als Nahrung benötigen.

Ruedi, Dieter und Silvan durchkämmten darum unser Naturschutzgebiet Risi nach der Goldrute, um die Pflanzen mit möglichst viel Wurzelwerk auszureissen, bevor sie wieder aussamt. Die Wurzeln kamen in einen Müllsack und wurden in die Kehrichtverbrennung gegeben.

Haben Sie in Ihrem Garten diese Pflanze auch schon ausgerissen?


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21. August: Auslichtung

In der neusten „Rote-Liste“ des BAFU (Bundesamt für Umwelt) wurden 226 in der Schweiz vorkommende Schmetterlingsarten nach ihrer Gefährdung bewertet. Nach den  IUCN-Kriterien werden davon 20% als potenziell gefährdet aufgeführt. (IUCN - International Union for Conservation of Nature). Die meisten Arten dieser Kategorien leben hauptsächlich auf Magerwiesen und -weiden der tiefen bis mittleren Lagen. Gebüsche und Übergangslebensräume spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle beim Schutz der gefährdeten Tagfalter.

Der Verein „Schmetterlingsförderung im Kt. Zürich“ hat die „Risi“, eines unserer kantonalen Schutzgebiete als idealen Lebensraum für einige gefährdete Schmetterlingsarten entdeckt, insbesondere für den Brombeer-Zipfelfalter (callophrys rubi) und den Silbergrünen Bläuling (lysandra coridon). Mit gezielten Massnahmen soll der Lebensraum weiter optimiert und vergrössert werden.

Unter Federführung von Renè Bertiller, dem Gebietsbetreuer des Kantons für überkommunale Schutzgebiete in Dachsen, wurde bereits 2013 ein Projekt für die nächsten 5 Jahre entwickelt. Das Projekt sieht insbesondere eine Aufweitung der Pflegeflächen auf den gesamten Schutzperimeter und Vergrösserungen in den angrenzenden Privatwäldern vor. Die Kosten dafür übernimmt der Verein Schmetterlingsförderung bzw. dessen Sponsoren.

Bereits im ersten Projektjahr wurden wertvolle Flächen südlich der Bahnlinie entbuscht. Dank der guten Kooperation mit einem Privatwaldbesitzer wurde vergangenen Hebst dessen Waldparzelle durch Vereinsmitglieder angrenzend an die obere Hangkante auf ca. 20 Meter Tiefe aufgelichtet. Dies soll ein Uebergangbereich zum geschlossenen Wald werden, Lebensraum und Rückzugsort für die gefährdeten Falter.

Mit diesen Massnahmen leisten wir einen Beitrag zur Steigerung der Biodiversität. Die Durchforstungen öffnen aber auch neue, ungewohnte Aussichten für Spaziergänger auf die Rheinlandschaft und steigern damit die Attraktivität als Naherholungsgebiet für die Dachsemer Bevölkerung. Artenvielfält, welche auch den Menschen miteinbezieht…

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20. September: Kantonale Exkursion BirdLife Zürich in Dachsen

Vom Rhein zu den Reben – Biotopvielfalt im Zürcher Weinland (Dachsen)

25 interessierte Personen trafen sich um 13 Uhr am Bahnhof Dachsen, um zu einer 3 stündigen Exkursion aufzubrechen. In der Bachdelle führte Ruedi Schneider die Anwesenden durch die Geologie des Rheins und der Rheinhalde, während René Bertiller auf spezifische Besonderheiten des Standorts einging. Gesine Schrader informierte über das von ihr betreute Projekt Küchernschelle und die letzjährigen Pflanzversuche. Am Schwalbenhaus beim Schulhaus erzählte Dieter Baach Wissenswertes über das Leben der Mehlschwalbe, während Mathias Villiger von BirdLife Zürich über die Resultate des Projekts 100malZüriNatur berichtete. Das Aufstellen des Schwalbenhauses in Dachsen war ja die Auftaktveranstaltung. Bei der Trockenmauer staunten die Teilnehmer über das Projet anlässlich des 25 jährigen Bestehens des Naturschutzvereins, das Ruedi ihnen vorstellte und René Bertiller zeigte allen die Standorte der verschiedenen Wildrosen und die Ruderalfläche mit den Steinlinsen. Zum Abschluss durften wir bei Fam. Hübscher einkehren. 

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28. September: Neue Nistkästen in der Rhyhalde

Seit vielen Jahren pflegte Thomas zusammen mit mir die 40 Nistkästen unserer Gemeinde. Da Daniela Felber und André Moser sich bereiterklärten, diese Aufgabe zu übernehmen, konnte ich nun unser kantonales Schutzgebiet, die "Rhyhalde" mit neuen Nistkästen ausrüsten, die ich ab jetzt pflegen werde. Es sind verschiedene Typen von Nistkästen; die Kugelform für den Zaunkönig; die Halbhöhle für die Wasseramsel; die Meisenkästen mit kleinem Loch für die Blaumeise und mit grossem Loch für die Kohlmeise; die Kästen mit den ganz grossen Löchern sind z.B. für Stare. 
Insgesamt hängen nun 20 Nistkästen im Bereich des lichten Waldes der Rhyhalde.

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Situation Schwalbenhaus
Unser Schwalbenhaus ist mit 23 Brutpaaren schon halbvoll!

Klicken Sie auf den Zeitungsausschnitt des Stadtanzeigers, um ihn herunterzuladen:

 

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Nistkästen auf dem Gemeindegebiet Dachsen

  
Turmfalkenkasten-Putzaktion vom 21.3.2014

1935 - 1995
60 Jahre, ein ganzes Leben lang, sorgte Ernst Spahn für die Pflege der Nistkästen auf Gemeindegebiet. Nun ist er in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Der Vorstand des NVD und alle Meisen, Kleiber, Spatzen und Siebenschläfer danken Ernst Spahn für diesen Einsatz!

seit 1995 
Seit 1995 reinigen Thomas Isliker und Dieter Baach die 50 Meisenkästen. 

seit 2011
Seit 2011 gibt es das Schwalbenhaus mit 39 Nistgelegenheiten und die Nistkästen (u.a. Turmfalken) am Trafohaus.

Klicke im Menü auf den Link "Karte", um die Standoprte aller Nistkästen anzuzeigen. 

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26. Oktober: Pilzexkursion Rossberg mit Brätle

Naturerlebnis für die ganze Familie

Sonntag, 26. Oktober 2014, 7.30 - 13.30 Uhr
mit den Pilz-Experten Robert und Ursula Hintermüller

Um 7.30 Uhr trafen sich 10 Personen auf dem Rossberg, um bei bestem Wetter die nächsten 3 Stunden durch den Wald zu streifen, essbare Pilze zu sammeln und vom unerschöpflichen Wissen des Pilzkontrolleurs Robert Hintermüller zu profitieren. Am Schluss lagen auf einem langen Tisch 28 verschiedene Pilze, die auf die Teilnehmer verteilt wurden. Am Abend gabs dann zu Hause ein herlliches Pilzgericht!

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5. November: Schneckenbesichtigung / Projekterarbeitung

Der Zoologen Peter Müller, Ruedi Schneider und ich fuhren mit dem Velo drei Stunden im  strömenden Regen herum, um die Stellen der gefährdeten Zebraschnecken zu inspizieren. Aus dieser Besichtigung ergab sich nun ein konkretes Projekt. 

Download Schneckenprojekt

 

 

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8. November: Risi-Aufräumaktion

Eines der drei kantonalen Naturschutzgebiete von überkommunaler Bedeutung auf Gemeindegebiet Dachsen ist die Risi. Dieser Trockenstandort mit lichtem Wald muss jedes Jahr gemäht und durchforstet werden. Dieses Jahr gabs viel zu tun, weil der angrenzende Waldstreifen entlang der Bahnlinie ebenfalls durchforstet wurde. So machten sich dieses Jahr auch wieder 11 Mitglieder des NVD und einige Kinder daran, die Äste auf grosse Haufen aufzuschichten oder ins Feuer zu werfen. Nach zwei Stunden Arbeit gabs dann gesellliges Beisammensein mit einer guten Bratwurst und einem Dessert.

 

 

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28. November: Naturschutztagung von BirdLife Schweiz in Uster

Biodiversität im Siedlungsraum
Roger Brunschwiler und Dieter Baach informierten sich in Uster über die Strategie des Bundesrates und seine 10 Ziele zur Biodiversität. Weiter wurde die 5-jährige Kampagne von BirdLife vorgestellt mit folgenden Schwerpunkten:
2014: Nisthilfen / 2015: Magerwiesen und Wildbienen / 2016: Bäume und Hecken / 2017: Wasser im Siedlungsraum / 2018: Begrünte Wände und Dächer 

 

 

 

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12. Dezember: Vorstandsessen

Unser jährliches Vorstandessen fand in diesem Jahr in der Taverne im Nohl statt. Die Runde wurde schon mit unserem zukünftigen neuen Vorstandsmitglied, Daniela Felber, bereichert. 

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13. Dezember: Arbeitseinsatz Parzelle Hermann
Einen Tag nach dem Vorstandessen bewies der Vorstand wieder einmal,  dass er nicht nur feiern, sondern auch hart arbeiten kann. Auf der Parzelle von Hermann Peter, die wir für 15 Jahre gepachtet haben, mähten wir die Wiese und transportierten das Schnittgut ab. Zudem pflanzten wir eine neue Dornenhecke und pflegten die bestehenden Sträucher. 

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